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Strahlentherapie

Integration – weil Krankheit keine Grenzen kennt

von Allgemein, Kultur&Veranstaltungen Keine Kommentare

Es ist einer dieser Abende, an dem sich wieder Frauen einer Selbsthilfegruppe treffen. Alle in der Gruppe haben eine Tumorerkrankung zu bewältigen. Jede von ihnen hat Brustkrebs. Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen. Pro Jahr gibt es über 70.000 diagnostizierte Neuerkrankungen. Einer von 100 Betroffenen ist ein Mann. Die Aufmerksamkeit und vor allem Offenheit für diese Erkrankung sind in den letzten Jahren sehr gestiegen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und müssen sehr individuell abgewogen werden.

Der Oktober ist weltweit Brustkrebsmonat. Eine rosa Schleife ist Symbol für die Solidarität mit Erkrankten und den Kampf gegen Brustkrebs. Weiterlesen

Ist Palliativmedizin immer nur traurig?

von Allgemein, Mitarbeiter One Comment

Nachdem es in diesem September ungewöhnlich lange sehr warm war und wir damit einen wunderschönen Spätsommer hatten, herrscht nun seit einiger Zeit wieder die erwartete herbstliche Kälte. Noch gibt es zwar auch schöne Tage und Sonnenschein, aber es ist nicht zu übersehen: Es ist Herbst!
Noch blühen die Geranien auf den Balkons des Hauses D, in welchem die von mir geleitete Klinik (Klinik für Onkologie, Hämatologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin, kurz: KOSP) untergebracht ist. Aber bald kommen wieder die Krähen. Ganze Schwärme osteuropäischer Krähen, welche hier ihren Winter verbringen, schlafen nachts in den großen Bäumen auf unserem Klinikumsgelände, die meisten direkt neben und über dem Haus D.

Krähen und Palliativmedizin – ist das nicht ein schlechtes Omen? Weiterlesen

Kosmetik für die Seele – DKMS Seminar für Krebspatientinnen

von Allgemein Keine Kommentare

Wow…wie die alle strahlen! Und wie sie lachen. Sie schauen immer wieder in die kleinen Spiegel vor ihnen auf dem Tisch. Ihre Augen glänzen und auf ihren Lippen finden sich sanfte, aber bei einigen auch kräftige Farben. Sie nehmen Tücher in die Hände und beobachten, wie sie diese gekonnt mit einfachen Griffen um ihre Köpfe binden können. Jetzt noch ein Hut drüber oder eine Mütze, je nach Laune und Wetterlage. Und ein paar große Ohrringe passen auch dazu. Ich bin begeistert!

Noch vor zwei Stunden kamen in den Raum Frauen mit ernsteren, traurigeren Gesichtern. Weiterlesen