Ausbildung geschafft…Und nun?

65 Absolventen der Medizinischen Berufsfachschule des Städtischen Klinikums Görlitz können erst einmal durchatmen. Sie haben es geschafft. Sie haben ihren Abschluss in der Tasche.

In der vollen Aula des Beruflichen Schulzentrums Christoph Lüders erhielten die Absolventen ihr Zeugnisse.

Vor gut drei Jahren begannen die Schülerinnen und Schüler die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege oder der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer ist etwas kürzer und dauert zwei Jahre.

Zusammen bewältigten alle in den vergangenen Wochen die mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfungen. Die jungen Frauen und Männer mussten zeigen, dass sie sich die fachlichen und persönlichen Kompetenzen in den vergangenen Jahren für die professionelle Pflege von erkrankten Menschen angeeignet haben. Den Absolventen, die vergangene Woche ihre Zeugnisse bekommen haben, ist das gelungen. Aber wie geht es nun weiter? Der Bedarf an gut ausgebildeten und qualifizierten Pflegekräften ist hoch, Tendenz steigend. Die frisch gebackenen Krankenpfleger und Krankenschwestern haben regional und überregional gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das Städtische Klinikum selbst übernimmt schon 19 Absolventen. Sie erhalten einen Arbeitsvertrag ab dem 01.09.2017.

Auf der Abschlussfeier im Beruflichen Schulzentrum Christoph Lüders Görlitz habe ich mich mal umgehört, was denn für den Tag danach, also nach den Prüfungen und nach der Zeugnisübergabe geplant ist.

Anne Sophie Radocha hat ihren Abschluss in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege bekommen und macht gemeinsam mit zwei Freundinnen eine Woche Urlaub in Bulgarien. Ab 1. September nimmt sie ihre Arbeit in der außerklinischen Intensivpflege auf.

Und auch Romy Burak strebt eine akademische Laufbahn an. Sie hat sich ab Mitte September für den Studiengang Berufsschullehramt Gesundheit und Pflege entschieden. Bevor das große Lernen beginnt, tankt sie Kraft an der Ostsee.

Anna Sophie Radoche (rechts) und Romy Burak.

Darina Nikolova zieht in der kommenden Woche nach Dresden und arbeitet ab Anfang September an der Uniklinik in der Intensivpflege. Für ein Medizinstudium hat sie sich in Dresden, Rostock und Halle beworben.

Darina Nikolova.

Ich finde, das hört sich nach großartigen Plänen und tollen Aussichten an. Allen Absolventen wünsche ich viel Erfolg und vor allem Freude bei ihrem täglichen Schaffen.

Autor Melanie Freiwerth

Mein Name ist Melanie Freiwerth und als Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation kümmere ich mich um die Veranstaltungen im Haus. Mein Ziel ist es, sowohl unseren Patienten als auch unseren Mitarbeitern den Alltag abwechslungsreicher zu gestalten. Dafür bin ich immer und überall auf der Suche nach neuen Ideen.

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