Sr. Sonnhild unterwegs – Heute: Die Spende der Görlitzer Waggonbauer & Atemlos in der Notaufnahme

Heute hatte ich mal wieder einen Außentermin in der Kinderklinik. Mein blendendes Aussehen und überzeugendes Auftreten wurden für eine Spendenübergabe in unserer Kinderklinik benötigt.

Zwei Mitarbeiter des Görlitzer Waggonbaus, Ronald Knoof und Angela Blocksdorf, haben heute an unsere Kinderklinik einen Spendenscheck in Höhe von 1415,-€ übergeben. Als ich davon hörte, war ich ganz begeistert und musste bei der Übergabe dabei sein. Ein Anruf bei den Kollegen in der Unternehmenskommunikation und es hieß: „Klar Sonnhild, wir freuen uns, wenn Du bei dem Fototermin dabei bist. Wir treffen uns um 10 mit dem Kaufmännischen Direktor und den Gästen vom Waggonbau.“ Mann war ich aufgeregt! 1.415 Euro Spende, Kinderklinik, Fototermin… So etwas macht man nicht alle Tage mit!

Ich bin ja immer ein wenig nervös, wenn ich mit den Kindern zu tun habe. Manche verstecken sich hinter ihren Eltern, andere wiederum sind mutiger und kommen ganz ohne Scheu auf mich zu, winken, geben mir die Hand oder ein „High Five“. Da fällt die Anspannung ganz schnell ab.

So war es heute auch auf dem Weg in die KiKli, wie die Kinderklinik liebevoll bei uns genannt wird.

Mitarbeiterinnen, Patienten und Besucher haben mir zugewunken und gelacht. Viele meinten, ich wäre für diese große Sommerhitze doch bestimmt zu warm angezogen, und wollten mir einen Schluck Wasser spendieren. Ach – apropos Spende. In der KiKli wurden wir herzlich empfangen. Chefarzt Dr. Gottschalk und die Stationsleitung Schwester Katrin (eine tolle Kollegin) hatten sich extra für diesen Termin Zeit genommen. Die anderen Kolleginnen und Kollegen kicherten als sie uns gesehen haben.

Ich nehme an, meine Frisur war verrutscht. Dann kamen sogar noch ein paar kleine Patientinnen und Patienten mit ihren Eltern dazu und los ging es mit der Scheckübergabe und der Fotosession. Für so eine gute Sache übt man sich gerne in Geduld. Der Chefarzt, Schwestern und auch der Kaufmännische Direktor bedankten sich bei allen Waggonbauern und übergaben einen Strauß Blumen- Nachdem alle Fotos im Kasten waren, begleiteten wir die Gäste noch ein Stück.

Vielleicht war das aber doch zu viel für mich. Denn gerade als wir auf dem Rückweg an der Notaufnahme vorbei gingen, wurde mir ganz plötzlich etwas schwummrig. Zum Glück stand der Notarzt vor der Einfahrt zur Notaufnahme. Er nahm mich an die Hand und brachte mich direkt in die Notaufnahme.

Die beiden Kolleginnen dort waren sehr freundlich. Nachdem sie meine Sauerstoffsättigung und den Blutdruck gemessen hatten, sagte der Doktor, ich solle es einfach etwas langsamer angehen. Ist ja kein Wunder bei meinem Alter und den Temperaturen grade. In Begleitung unserer UK machte ich mich also langsam auf den Rückweg ins Büro, um mal fünf Minuten Pause zu machen.

Und dann war ich gleich wieder fit gewesen 😉

Eure Schwester Sonnhild

Autor Schwester Sonnhild

Ich bin Schwester Sonnhild, das Klinikums-Maskottchen. Mich gibt es schon seit vielen Jahren. Früher war ich noch in 2-D und schwarz/weiß in der Klinikums Zeitung unterwegs. Doch schon damals habe ich interessante Dinge aufgedeckt. Jetzt schreibe ich gern für den Blog. Wenn Ihr Fragen habt, die meinen journalistischen Spürsinn erfordern, dann schreibt mir - einfach hier im Blog. Eure (vielleicht dienstälteste) Schwester Sonnhild

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