Schau rein – Schnuppern für die Zukunft!

von 15. März 2017Allgemein, Mitarbeiter

Bei den vielen Ausbildungsberufen, die es in Deutschland gibt, ist es gar nicht so einfach den richtigen zu finden. Was genau passt zu mir? Wo liegen meine Stärken? Was gefällt mir? Jedes Jahr bekommen Schüler ab der 7. Klasse in Sachsen deshalb die Möglichkeit, einmal in verschiedene Unternehmen reinzuschnuppern und sich über die Ausbildung zu informieren. 850 Betriebe beteiligen sich daran und auch das Städtische Klinikum Görlitz war wieder mit von der Partie. An zwei Tage wurden die Türen geöffnet um über diese Ausbildungsangeboten in unserem Haus zu informieren:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in
  • Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in
  • Hebamme/Entbindungspfleger
  • Medizinisch-Technischer Radiologieassistent/in
  • Kaufmann/-frau für Büromanagement

Rund 25 Schülerinnen und Schüler versammelten sich am ersten Tag in unserem Konferenzraum, um sich über die Ausbildungsberufe zu informieren. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung zum Klinikum ging es in Gruppen weiter um mehr über die Ausbildung zu erfahren, für die sich die Jugendlichen angemeldet hatten.

Ein Mitarbeiter der medizinischen Berufsfachschule und eine unserer Praxisanleiterinnen nahmen die zwei Gruppen mit Schülerinnen, die sich für die Pflegeberufe interessieren, mit auf einen Rundgang um einen Einblick in die Ausbildung in den Gesundheitsberufen zu geben.

Dieser fing für die „Pflegegruppe 1“ im OP Bereich an. Normalerweise haben Unbefugte hier keinen Zutritt. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Berufsorientierung wurde eine Ausnahme gemacht. So erhielten die Schüler einen Einblick in die Ein- und Ausschleusung der Patientinnen und Patienten vor und nach einer Operation. Die Praxisanleiterin demonstrierte außerdem die Funktion des sogenannten Förderbandes in der Ausschleusung. Mithilfe dieses Gerätes können frisch operierte Patienten problemlos und schonend umgebettet werden.

Anschließend ging es auf Station. In einem Nebengang waren einige Pflegematerialien, ein Pflegewagen, ein Bett und verschiedene Lagerungshilfsmittel aufgebaut. Hier konnten die Schülerinnen selbst Patientin und Pflegekraft sein und die Gerätschaften ausprobieren, mit denen unsere Krankenschwestern und Pfleger in ihrer täglichen Arbeit zu tun haben. Die Mädchen hatten sichtlich Spaß an der Sache.

Im weiteren Verlauf besichtigte die Gruppe das Dienstzimmer und die Überwachungsanlage der Station B1K. Hier werden unter anderem auf der sogenannten Stroke Unit Schlaganfallpatienten betreut. Die Praxisanleiterin erklärte, welche Dokumentationsaufgaben das Stationspersonal hat und wie die Patientenakten aussehen.

Das Spritzenzimmer in der EKG-Abteilung bildete den Abschluss des Rundgangs. Neben all den theoretischen Informationen um den Pflegeberuf konnten die Mädchen hier noch ein paar praktische Erfahrungen sammeln. Nachdem ihnen unterschiedliche Kanülen und Röhrchen zur Blutabnahme gezeigt wurden, konnten sich die Schülerinnen und Schüler in der Blutdruck- und Pulsmessung ausprobieren und den eigenen Blutzuckerwert bestimmen. Gruppe 2 absolvierte den Rundgang in umgekehrter Reihenfolge.

Nach einer kurzen Verabschiedung machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend auf den Heimweg. Hier ein paar Fotos:

PS: Kräftig mitgewirkt an diesem Artikel hat Mary Rothe – sie macht derzeit ein Praktium in unserer Unternehmenskommunikation. Danke!

Autor Felix Kurtze

Ich bin Felix Kurtze. Die Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Medien am Städtischen Klinikum Görlitz ist eine kleine Abteilung. Unsere Arbeit ist sehr abwechslungsreich und wir wachsen an und mit den täglichen Herausforderungen der Presse- und Medienarbeit.

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Join the discussion 2 Kommentare

  • parasol sagt:

    Danke für die gute Übersicht. Ich finde es toll, wenn junge Leute sich für Pflege interessieren. Es ist ein vielfältiges Milieu. Medizinische Technik zum Beispiel ist ein Bereich, der sich ständig weiterentwickelt: Rutschbretter werden zur Rutschtücher und in dem Prozess geht es allen Beteiligten besser 🙂

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