„Schätzelein, isch hab Rücken“

von 15. Februar 2017Allgemein

Wer kennt das nicht? Der Rücken tut weh, so richtig locker sind der Nacken und die Schultern nicht und die eine oder andere Massage ist zwar sehr angenehm aber das eigentliche Problem vermag sie nicht zu lösen. Auch Horst Schlämmer, gespielt von Hape Kerkeling in seinem Kinofilm „Isch kandidiere“, kennt Verspannungen und Schmerzen im Kreuz.

Mir ging es zum Jahresanfang ganz ähnlich wie Herrn Schlämmer. Tagsüber sitze ich viel am Rechner und bewege mich im Büro eher selten ausgelassen und schwungvoll. Ich wollte mich jedoch nicht damit abfinden, dass ich mit 35 Jahren schon dauerhaft an Rückenproblemen leide. Also belegte ich in der Physio-Ergotherapie Görlitz, eine unserer Tochtergesellschaften am Klinikum, einen Rückenfit-Kurs.

Im Kursraum der Physiotherapie angekommen, begrüßt mich zu meinem ersten Training eine eingeschworene Truppe von Damen und Herren, die alle samt einen sehr fröhlichen und fitten Eindruck machen. Bei ihnen scheint das Training erfolgreich zu sein. Also starte ich hochmotiviert in meine erste Übungsstunde. Wir beginnen mit einem leichten Work-Out zur Erwärmung. Es folgen Gleichgewichtsübungen mit einem großen Gymnastikball, die nicht nur anstrengend sind, sondern auch lustig. Es ist gar nicht so einfach, einen so großen Ball elegant aus der Rückenlage mit den Füßen hochzuheben und über den eigenen Kopf dem Gegenüber hinter sich zuzuspielen. Wir trainieren in diesem Kurs also nicht nur die Rückenmuskulatur sondern auf jeden Fall auch unsere Lachmuskeln.

 

Nach fast einer Stunde folgen einige Anleitungen zur Entspannung bei denen die Teilnehmer tief durchatmen und in sich gehen.

Besonders gut an meinem neuen Kurs ist, dass den Teilnehmern unterschiedliche Schwierigkeitslevel angeboten werden. So kann jeder sich sein Training so effektiv gestalten, wie er möchte. Denn nicht jeder Tag ist gleich und nicht jeder Tag ist für neue Rekorde gemacht. Auf die Kontinuität kommt es an.

Ich bin schon gespannt, ob ich morgen ein bisschen Muskelkater habe. Egal wie, auf den nächsten Montag freue ich mich schon jetzt. Diese eine Stunde, in der ich mich nur um mich und meinen Rücken kümmere tut mir gut. Ich fühle mich jetzt schon recht locker und ausgeglichen.

Also auf Wiedersehen Rückenschmerzen oder noch besser Tschüss auf nimmer Wiedersehen!

Autor Melanie Freiwerth

Mein Name ist Melanie Freiwerth und als Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation kümmere ich mich um die Veranstaltungen im Haus. Mein Ziel ist es, sowohl unseren Patienten als auch unseren Mitarbeitern den Alltag abwechslungsreicher zu gestalten. Dafür bin ich immer und überall auf der Suche nach neuen Ideen.

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