Mächtig gewaltig!

von 13. Januar 2017Allgemein

Ich hab mich gewehrt.  Ich wollte nichts über den Winter schreiben. Minusgrade, Straßenglätte, kalte Winde, Schnee, Matsch und Eis im Wechsel…. Ganz ehrlich: Es ist Winter! Da ist das nun mal so.

Und dann kam Egon.

Egon hat’s drauf und sogar seinen eigenen #Hashtag. Alle Welt postet, schickt und malt Bilder vom Schnee. Unwetterwarnungen jagen sich die Nachrichtenkanäle rauf und runter. Und in der Tat – es ist nicht lustig für die Betroffenen, für die freiwilligen Helfer, Rettungsdienstler und Einsatzkräfte und alle, die mittelbar oder unmittelbar mit diesem Wetter zu tun haben. Respekt vor allen, die bei Wind und Sturm draußen sind.

Hier ist es zur Stunde recht ruhig. Unser diensthabender Notarzt ist zwar heute schon den ganzen Tag in der Region im Einsatz, allerdings nicht wetterbedingt. Dem Klinikum hat Egon vorhin mal kurz etwas Schnee um die Nase gepustet, doch mehr ist nicht passiert. Unabhängig davon müssen wir im Winter immer vorbereitet sein. Das Gelände von ca. 100.000 Quadratmetern hat viele Zufahrtswege für Fahrzeuge und Fußgänger sowie Parkplätze, die bei Schnee und Glätte gut beräumt werden müssen. Dafür sorgen die Mitarbeiter unseres Technischen Dienstes und der Versorgungswirtschaft. Und das ist ein ziemlich großer Batzen Arbeit, denn bei viel Schnee sieht es durchaus schon mal so aus:


Zum Glück muss unser Hubschrauberlandeplatz nicht beräumt werden. Die 620 Quadratmeter große Landeplattform ist beheizt und kann wetterunabhängig angeflogen werden. Piloten können auch bei erheblichem Wind fliegen – je nach Typ (Muster) des Hubschraubers gibt es bestimmte Limitierungen bzgl. der Windstärke (Knoten). Oft spielen mehrere Faktoren hier eine Rolle. So ist das Landen bei starkem Wind schon riskanter, wenn auch noch die Sicht schlecht ist. Unser Landeplatz ist gut einsehbar für die Piloten, da er sich in 20 Meter Höhe befindet.

Während der Bauphase des Hubschrauberlandeplatzes 2012 hatte es übrigens auch gewaltig geschneit:

Der Winter hat numal gute und schlechte Seiten. Märchenhaft ist es im Grund nur, wenn alles “glatt” läuft und nichts schlimmes passiert. In unserer Notaufnahme mehren sich bei Glatteis oft die Fälle von Knochenbrüchen, Vorsicht ist also immer geboten. Und wer langsam geht und aufmerksam ist, der kann im Winter ganz besonders schöne Dinge entdecken:

In diesem Sinne hoffe ich, dass Egon sich ohne weitere große Schäden verzieht, Sie alle gesund und heil bleiben und das Winterwetter genießen können.

PS: Danke @Paul Glaser und Felix Kurtze

Autor Katja Pietsch

Ich bin Katja Pietsch. Als Pressesprecherin und Leiterin der Unternehmenskommunikation des Klinikums habe ich schon von Berufs wegen eine Menge mit Kommunikation zu tun. Glücklicherweise ist das aber auch meine Leidenschaft ;-). In meiner Freizeit skate ich gerne um den See.

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