Schnurrbart macht Sinn

von 29. November 2016Dezember 16th, 2016Allgemein, Mitarbeiter

Movember – ist das ein Tippfehler? Wenn man sich mit dem Begriff und der dahinter stehenden Bewegung befasst, bekommt die Sache einen tieferen Sinn. Es geht um Männer, die sich im Monat November (extra) einen Schnurrbart wachsen lassen. So weit, so gut. Was ist daran nun so besonders?

Die Basics: Movember = Moustache+November;

Die Movember Foundation ist „die einzige Stiftung, die sich das ganze Jahr über weltweit für die Männergesundheit einsetzt. Wir widmen uns einigen der größten Gesundheitsprobleme von Männern: Prostata- und Hodenkrebs, einer schlechten psychischen Gesundheit sowie der Suizidprävention“, heißt es auf der Homepage movember.com. Der wachsende Schnauzer steht symbolisch für die Arbeit der Stiftung. Denn wenn wir ehrlich sind, ist Gesundheit ein Thema, das gerade bei Männern nicht den höchsten Stellenwert genießt.

2016-11-18_movember2016Ziel der Stiftung ist es, bis 2030 die Anzahl der Männer, die vorzeitig sterben, um 25% zu reduzieren. Dazu werden Forschungsprojekte durch die Stiftung initiiert und finanziert.

Seit 2003 ist es so gelungen, aus einer Idee, die in Australien mit 30 Personen begonnen hat, eine Bewegung zu entwickeln, die inzwischen weltweit über fünf Millionen „Mo Bros“ und auch „Mo Sistas“ (ja, auch Frauen können mitmachen!) umfasst und bis 2015 die beeindruckende Summe von 542 Millionen € sammeln konnte. Sie alle tragen einen Teil dazu bei, die Männergesundheit zu verbessern.

 

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Meinen ersten Kontakt mit dem Movember hatte ich bei der Eishockeymannschaft, für die ich gearbeitet habe. Die Spieler sind verrückte Typen, für solche Aktionen immer zu haben und im Team machen solchen Sachen natürlich viel mehr Spaß. Man kann die anderen zur Teilnahme motivieren, sich gegenseitig anstacheln. Bei einer Mannschaft mit über 20 Spielern könnt ihr euch vorstellen, wie viele Variationen des Schnauzers dabei entstanden sind. Je wilder, je besser. Denn so etwas über vier Wochen durchzuziehen verlangt auch Durchhaltevermögen. Nachdem die Jungs mich gefragt haben bin ich nicht darum herum gekommen, selber mitzumachen. Wenn nur meine blonden Haare nicht wären. Sie machen es mir aus meiner Sicht schwer, einen ernst zu nehmenden Schnurri „zu züchten“, weil er einfach nicht so gut erkennbar ist, wie bei dunklen Haaren.

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Welchen besseren Ort für diese Kampagne könnte es geben, als ein Krankenhaus?

Im Klinikum wollte ich schon mal eine Gruppe von Mo Bros initiieren, eine berufliche Veränderung hat mich dann zunächst davon abgehalten. Im Nachhinein hat mir damals vielleicht einfach der Mut gefehlt, die Sache anzuschieben.

Für dieses Jahr stand der Entschluss fest. Nach der ersten Woche konnte ich sogar einen Kollegen überzeugen, noch einzusteigen. Es gibt eigentlich keinen Grund, der davon abhalten kann oder sollte, einen Ausrufe-Schnurrbart zu setzen. (Männer)Gesundheit geht uns alle an!

Vielleicht hilft es ja dem einen oder der anderen, bis zum nächsten Jahr Mut und Entschlossenheit zu sammeln und wir machen das gemeinsam in einer Gruppe für das Klinikum? Ich habe einige Kollegen gesehen, die wie prädestiniert für die Teilnahme scheinen… 😉 Zusammen haben wir Spaß, können in Einzel- und Gruppenfotos den Fortschritt unserer bärtigen Kreativität festhalten und damit auf das Thema Männergesundheit aufmerksam machen. Vielleicht gewinnen wir damit sogar ein paar Spender?

Auf meinem Profil könnt ihr euch gerne über die #Movember Foundation informieren. Natürlich freue ich mich riesig über Spenden oder Kommentare. Ende des Monats gibt es dann auch Bilder von diesem Jahr!

http://mobro.co/felixkurtze

Felix Kurtze

Autor Felix Kurtze

Ich bin Felix Kurtze. Die Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Medien am Städtischen Klinikum Görlitz ist eine kleine Abteilung. Unsere Arbeit ist sehr abwechslungsreich und wir wachsen an und mit den täglichen Herausforderungen der Presse- und Medienarbeit.

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