Hilfe mal anders

von 12. November 2016 Allgemein

Waren Sie schon einmal Patient oder Patientin im Krankenhaus?

Dann haben Sie vielleicht erfahren, wie langsam die Stunden vergehen können. Wie sehr man sich freut, wenn Besuch kommt. Denn die Besucher bringen Gespräche und Lachen mit, sie schenken Zuneigung und Aufmerksamkeit. Das tut gut. Die Besucher kümmern sich auch um viele der kleinen Dinge, die man benötigt oder die das Leben verschönern: die Tageszeitung zum Beispiel oder die Lieblingsschokolade.

besuchsdienst

Doch nicht alle unsere Patientinnen und Patienten bekommen regelmäßig Besuch von Kindern, Enkeln oder Freunden. Manche sind allein. Hier kommen unsere Ehrenamtlichen ins Spiel, die sich im Rahmen eines Besuchsdienstes engagieren. Es sind ganz normale Bewohner der Stadt unterschiedlichen Alters, denen es wichtig ist, dass niemand während eines Krankenhausaufenthalts alleine bleibt. Insgesamt haben sich schon acht Ehrenamtliche gefunden, die einen Teil ihrer Freizeit damit verbringen, einem älteren Menschen Aufmerksamkeit zu schenken. Sie lesen vor, hören zu oder gehen mit den Patienten ein Stück spazieren.

In unseren regelmäßigen Gruppentreffen erzählen sie oft, wie sehr sich die meist hochbetagten Patienten über den Besuch freuen und wie gut das ihnen selbst tut.

Ich kümmere mich nun schon seit über einem Jahr um unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter. Meine Kollegin Denise Menzel und ich haben den Besuchsdienst im Geriatriezentrum des Görlitzer Klinikums im August letzten Jahres aufgebaut, die nötigen Gegebenheiten geschaffen sowie engagierte Ehrenamtliche für das Projekt gewonnen. Inzwischen werden die Senioren der Stationen G2 und G3 des Geriatriezentrums regelmäßig besucht – für das Wohlbefinden in der Einrichtung und die Genesung ein ganz wichtiger Punkt.

Da wir den Besuchsdienst gern auf andere Stationen mit älteren Patienten ausweiten möchten, suchen wir nun weitere Menschen, die Lust und Zeit haben, sich dieser Aufgabe zu stellen.

Die Ehrenamtlichen werden in einer Schulung auf die Aufgabe vorbereitet und erhalten wichtige Hinweise etwa zu Themen wie Gesprächsführung, Hygiene, Demenz u.v.m. Regelmäßige Fortbildungen und gemeinsame Gruppentreffen gehören ebenfalls zum Angebot für die Freiwilligen.

Möchten auch Sie sich engagieren oder kennen jemanden, für den diese Aufgabe genau das Richtige wäre, dann sagen Sie es gern weiter oder melden sich direkt bei uns:

Ihre Ansprechpartner im Geriatriezentrum des Städtischen Klinikums:

Juliane Haymerle       03581 – 37 3474 oder haymerle.juliane@klinikum-goerlitz.de

Denise Menzel           03581 – 37 1587 oder menzel.denise@klinikum-goerlitz.de

 

Juliane Haymerle

Autor Juliane Haymerle

Mein Name ist Juliane Haymerle. Ich bin Netzwerkkoordinatorin des Geriatrienetzwerkes Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitz. Ich mag den Sommer und genieße jede Sonnenstunde, am liebsten mit meinen Kindern.

Mehr Beiträge von Juliane Haymerle

Hinterlasse ein Kommentar